Kartierung von Heidepflege

Die räumliche Abbildung von Mahdeffekten mittels Drohneneinsatz

Drohnen können dazu verwendet werden kleine Flächen wiederholt als Luftbild aufzunehmen. Dabei ermöglichen unterschiedliche Erfassungszeiten eine Überwachung von Veränderungsprozessen, die als Folge von intensiven Landschaftspflegemaßnahmen auftreten. In der Kyritz-Ruppiner Heide können wir solche kleinskaligen Managementeffekte in unterschiedlichen Gebieten sichtbar machen. Auf diese Weise werden die Auswirkungen und der Erfolg von Mahd, Brand und Baumbeseitigung für die Pflege der Heidelandschaft dargestellt und über räumliche Statistiken analysiert.

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Unterschiedliche Aufnahmezeiten eröffnen vielfältige Ansichten einer einzigen Heidefläche. Das Bild links unten zeigt einen typischen Altbestand der Besenheide, aufgenommen im September 2017. Im Bild rechts unten wird der gleiche Ausschnitt nach Mahd im März 2018 dargestellt.

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Perspektiven der Kartierung von Insektenarten aus der Luft

Können wir auch die ersten Insekten des Frühjahrs wie die hier dargestellte Nymphe der Europäischen Feldgrille (Gryllus campestris) aus der Luft über den Drohnenflug erkennen? Wahrscheinlich wäre dies zu viel gewollt. Dennoch werden in den kommenden Projektschritten die Lebensräume verschiedener Arten zur Vorhersage potentieller Verbreitungsräume modelliert. Wie im rechten Bild unten zu erkennen ist, können Insektenarten nämlich über ihr direktes Wirken (das Graben von Röhren bei der Feldgrille) oder ihre indirekten Lebensraumeigenschaften (z.B. Bodenbedingungen, Futterpflanzen) aus der Luft kartiert werden.

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Bilder & Text by Dr. Jörg Müller, Dr. Robert Behling & Dr. Carsten Neumann